Busy Bee mit Pilot Pen

24. Februar 2016

„Das ist ein Unterschied – du bist schon immer selbstständig gewesen und hast keinen Schubser gebraucht, man musste in der Schule nie auf dich aufpassen oder darauf achten, dass du etwas auch wirklich gewissenhaft machst. Du hast schon immer dein Ding durchgezogen!“ Ich schaue automatisch nach unten – auch wenn mein Herz (wie bei vermutlich jedem) immer etwas hüpft, wenn ich ein Kompliment in dieser Größenordnung bekomme, so werde ich dann auch immer etwas verlegen. Und meistens versuche ich dann den Worten auch ihre Kraft zu nehmen, weil es ansonsten immer einen leichten Beigeschmack der Arroganz hat – irgendwie. Aber jetzt gerade, will ich es ohne Gegenargument anzunehmen, bedanke mich schüchtern und freu mich und komme nicht umhin, mir Gedanken über die Worte und Aussage zu machen. An Vergangenes und Gegenwärtiges zu denken; an die zelebrierte Selbstständigkeit und im selben Moment fällt mir deswegen auch diese ellenlange Liste aus meinem Notizbuch ein, die ich seit 24 Stunden nicht angerührt habe. Und ich weiß, dass ich morgen – wenn ich zurück in Wien bin – wieder in den Alltag muss und mich darum kümmern werde und, um das Chaos des Wochenendes zumindest ein bisschen zu minimieren, schnappe ich mir besagtes Buch und mache das, was ich eigentlich jeden Abend mache: Ich schreibe meine Liste.

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Ich war schon immer ein kreatives Kind, konnte mich aber nie mit Basteln und DIY anfreunden. Versteht mich nicht falsch, ich bin fasziniert davon, was manche Menschen mit ihren Händen erschaffen können, aber bei mir endete das meistens damit, dass meine eine Hand verklebt und die andere voller farbiger Flecken war und generell war das Endergebnis meist weniger.. schmeichelnd. Ich lebe meine Kreativität heute in meinem Alltag also anders aus – im Blog, im Schreiben und auch in meinem Beruf. Besonders was meine Arbeit angeht, hab ich seit einer kleinen Ewigkeit ein Ritual entwickelt, abend für abend: Ich schreibe eine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Und damit meine ich nicht einfach eine Liste, eher ein kleines chaotisches Kunstwerk. Inzwischen hat sich das zu einem kleinen System entwickelt, das vermutlich nur ich durchschaue, aber es zahlt sich definitiv aus und die grundlegenden Pfeiler sind eigentlich ganz einfach:

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  1. Ich ordne Wichtigkeit in Farben (hier kommt das berühmte Steiner’sche „muss – sollte – kann“-Prinzip zum Einsatz)
  2. Ich lasse Raum für nachträgliche Kritzeleien (link, rechts, oben, unten – eigentlich überall)
  3. Ich habe einen (versuchten) fixen Zeitplan (wenn mehr zu tun ist, gebe ich sogar genaue Zeiträume an)

Kein Wunder also, dass mein Herz auch dann immer höher schlägt, wenn ich neue Stifte, leere Notizblöcke und bunte Post-It’s sehe, die alle nur darauf warten, von mir in Beschlag genommen zu werden. Da ich nie ein Füllfeder-Freund war (ihr erinnert euch, die Flecken) und es immer seine Zeit dauert, bis mir wieder ein perfekter Kugelschreiber unter die Nase kommt, wenn einer leer ist (gibt es jemand, der Kugelschreiber selbst kauft?), habe ich mir irgendwann im letzten Jahr Gelschreiber näher angesehen – und bin heute immer noch ein Fan davon. Umso besser also, dass ich im Rahmen der neuen Kampagne “Forever Young“* von Pilot Pen die neuen G-2 Gelschreiber testen durfte.  Und, auch wenn es mir normalerweise unheimlich schwer fällt, mich für eine Sache zu entscheiden, war ich dennoch gleich zu Beginn an von der #busy Welt des #happywriting angetan – kreative Organisation, überschaubares Durcheinander und farbenfrohe Kritzeleien, das bin ich.

Darüber hinaus findet ihr auf der Website von Pilot Pen nicht nur alles zur „Forever Young“ Kampagne und den verschiedenen Welten, sondern auch ein riesiges Gewinnspiel, wo ihr unter anderem Gutscheine für Zalando oder Ikea im Wert von € 250,- gewinnen könnt (Möbel zusammenbauen, darin bin ich übrigens Meister – zumindest bei den schwedischen) – Viel Glück!

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*In freundlicher Kooperation mit Pilot Pen (Advertorial)

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6 Comments

  • 2 Jahren ago

    Ich finde es ja faszinierend wie oft ich mich in deinen Beiträgen wieder erkenne. Mir geht es genauso, ich war immer schon sehr kreativ – aber basteln ist gar nicht meins. Dafür lege ich bei To-do Listen und dem Schreiben dann so richtig los :D

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    • 2 Jahren ago

      haha, das ist echt witzig :D

  • 2 Jahren ago

    Notizbücher, Stifte und Klebezettel sind auch mein Traum. Mir macht es genauso viel Spaß durch einen Schreibwarenladen zu laufen, wie durch einen Drogeriemarkt oder ein Kleidergeschäft. Von den Pilot Pens habe ich momentan die G-Tec-C4 Reihe in Gebrauch. Damit kann man wunderschön schreiben, allerdings sind sie für den Alltag doch etwas zu dünn und kratzig auf dem Papier. Auch wenn ich nicht so im filofaxing Fieber bin, mag ich es, wenn Notizen und alles was man sonst so handschriftlich niederschreibt, ordentlich und schön aussehen. Den Prioritäten verschiedene Farben zuzuordnen ist außerdem eine tolle Idee, die werde ich klauen. ;)

    • 2 Jahren ago

      Also diese sind mMn gar nicht „kratzig“, das kann ich nämlich überhaupt nicht ab – ich brauche einen Stift, der „genug Farbe abgibt“, sonst komme ich damit gar nicht klar :) Ich bin komischerweise auch gar kein Filofaxer oder so :D

  • 2 Jahren ago

    Du bist einfach sooo cool, ich kann’s nicht anders sagen. Erst Harry Potter und jetzt das. Ich werde immer von allen komisch angesehen, wenn ich wieder sieben verschiedene Listen schreiben und versuche, darin auch ein System zu erkennen. Ich schreiber alles eine Liste. Einkaufen sowieso, Tagesablauf, Dinge, die ich nicht vergessen darf. Aber die gelschreiber haben es bisher noch nicht in mein Täschchen geschafft. Sollte ich mir mal ansehen, wenn du so davon schwärmst. Toller Post. ;)
    LG Kat

    • 2 Jahren ago

      haha, du bist so lieb! :) Ja ich muss alles irgendwie niederschreiben – abhaken wär dann auch immer eine gute Sache ;)

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