7 easy Tipps für gesunde Ernährung

Neben der Bemühung, den inneren Schweinehund regelmäßig zu überwinden und meinen persönlichen und ultimativen Fitness-Tipps für faule Sportmuffel immer Folge zu leisten, versuche ich seit einiger Zeit auch, mich gesünder zu ernähren. Genauer genommen hat es – wie so viele Veränderungen und Neuheiten in meinem Leben – mit dem Umzug von Vorarlberg nach Wien begonnen. Leider schwankte ich auch in punkto gesunde Ernährung immer wieder auf der Skala von 1 bis 10 zwischen 3 und 8. Es gab Wochen, da trieb ich mich persönlich zu Höchstleistungen an und unterstützte meinen Körper mit der richtigen Ernährung und regelmäßigem Sport. Aber es gab auch die Zeiten, in denen ich einen ganzen Pack Schokobons an einem Tag verdrückte. Wo Salat gegen Pizza & Gemüse gegen Eiscreme getauscht wurde und dies in solch einem Ausmaß, dass es nur wenige Tage brauchte, um die Konsequenzen daraus zu erkennen. Unreine Haut, müde Knochen und allgemeines Unwohl sein machte sich dann breit. Aus diesem Grund habe ich begonnen, fixe Änderungen in meiner Ernährung durchzuführen. Das begann damit, Limonaden und Säfte gegen klassisches Leitungswasser auszutauschen und ging über zu insgesamt 7 easy Tipps für gesunde Ernährung. Na gut, den Schokobons kann ich immer noch nicht widerstehen. Aber man sollte nicht vergessen, sich hin und wieder mal etwas zu gönnen.

 

1. Vollkorn is the real korn!
Wir alle – oder zumindest die meisten – kennen inzwischen den Unterschied zwischen schlechten und guten Kohlenhydraten. Und während sich die Ernährungs- und Diätexperten dieser Welt noch darum streiten, was in welchen Mengen wie konsumiert werden sollte, habe ich für mich persönlich entschieden, Weißmehl größtmöglich aus meinem Alltag zu streichen. Hauptakteure: Brot & Nudeln. Aber auch andere Dinge können easy ersetzt und damit dem Körper etwas Gutes getan werden: Statt weißem Reis kann beispielsweise ganz einfach der braune oder auch schwarze genutzt werden & bevor man sich ein zuckriges Fertigmüsli kauft, sollte man lieber mal auf DIY setzen!

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2. Milch statt Sahne!
Diese Tatsache habe ich bereits vor Jahren umgeändert. Ja, ich greife immer noch beherzt zur Sahne, wenn man mir ein Stück Sachertorte anbietet (oder eine andere Art von Kuchen), aber da dies nicht tagtäglich der Fall ist, ist das auch nicht weiter schlimm. Dagegen habe ich früher im Alltag sehr oft mit Sahne gekocht: Suppen, Saucen, Aufläufe und mehr. Heute benutze ich statt Sahne Milch (Fettarme Heumilch, wenn man es genau nimmt), um meiner Sucht nach Süßem zumindest in der Küche etwas entgegenzuwirken.

 

3. Kokosöl rules the (new) world!
Fett ist ein Geschmacksträger – no doubt! Aber, auch wenn ich niemals gute Butter verschmähen würde (vor allem nicht unter Nutella), in der Küche beim Kochen hat sie bei mir schon lange nix mehr verloren. Anfangs habe ich stattdessen auf Olivenöl zurückgegriffen, heute setze ich auf Kokosöl. Das ist zwar eine Spur teurer, dafür umso gesünder! Und der Geruch täuscht: Ihr könnt alles mit Kokosöl in der Pfanne machen, ohne, dass es anschließend nach Kokos schmeckt. Außerdem ist es leicht bzw. besser verdaulich & auch noch gut für’s Herz! Nice to know: Kokosöl ist auch super für’s Haar!

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4. MUHss raus!
Ich liebe (Kuh-)Milch & Milchprodukte! Ein Leben ohne Käse? No way! Und wie bereits beschrieben, verwende ich auch statt Sahne Milch beim Kochen. Aber dennoch musste ich (wie auch viele andere) feststellen, dass Milch besonders meinem Ziel der reinen Haut entgegenwirkt. Und auch die Verdaulichkeit spielt dabei nicht immer mit. Also habe ich versucht meinen Milchhaushalt zu reduzieren, nicht vollkommen, aber doch um einiges – im Gegensatz zu vorher. Ich liebe inzwischen Sojamilch von Alpro (und nur von Alpro, ich habe dutzende Marken getestet) – besonders der Schokodrink hat es mir angetan. Bei Mandelmilch haperts bei mir noch, aber ich bin überzeugt, dass es auch eine Sache der Gewohnheit ist. Mit Hafermilch kann ich dagegen in die Flucht geschlagen werden. So kommt dieser Tage häufig nur mehr Sojamilch in meinen Kaffee. Wenn ich denn einen trinke.

 

5. Green Tea for live!
Mit dem Kaffee ist es nämlich so eine Sache. Früher verging eigentlich kein Tag, an dem ich den magischen Muntermacher nicht zu mir genommen habe. Mindestens 2-4 Tassen pro Tag. Als ich mich dann in eine Detox-Woche gestürzt habe, musste ich zwangsweise pausieren. Und seitdem? Trinke ich lieber Tee. Oder heiße Schokolade. Und hin und wieder noch Kaffee – aber wenn man meinen vorhergegangen Konsum betrachtet, kann man sogar von „selten“ sprechen. Besonders Grünen Tee habe ich seitdem für mich entdeckt. Wenn möglich, trinke ich wöchentlich 2-4 Tassen Grüntee (zumindest seit etwa 2 Wochen) – und Grüntee ist quasi ein Wundermittel!

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6. Go for the Obst!
Heißhunger auf Schokolade? Wie wäre es stattdessen mit Trauben, einer Kiwi oder Kirschen? Lust auf eine kühle Limonade? Wieso nicht den Krug mit kaltem Wasser und gefrorenen Himbeeren und ein paar Scheiben Zitronen füllen? Ja, ich werde in regelmäßigen Abständen schwach bei Schokolade. Vornehmlich Kinderschokolade. Aber eigentlich nur dann, wenn meine Laune es verlangt oder es eben im Kühlschrank liegt. Noch mehr stehe ich nämlich auf Trauben. Und Erdbeeren. Und Kiwis. Und generell beinahe jede Obstsorte auf der Welt. Ein weiteres Wunderfood: Granatäpfel!

 

7. Superfood im Alltag
Der Trend des Superfood ist längst im deutschsprachigen Raum angekommen & auch ich habe mich rangewagt. Aber: Bleib mir bitte nur mit Chiasamen fern! Ich weiß, es ist vermutlich das gehypte Superfood schlechthin, aber ich komm damit nicht klar. Vor allem mit der Konsistenz, vor allem als berühmter Pudding. Aber es gibt auch noch massenhaft anderes Wunderfood, wie zum Beispiel Goji- oder Acai-Beeren. Und: Auch wenn diese Exoten allein durch Ihre Seltenheit in unserem Raum interessant sind, viele der enthaltenen Wirkstoffe kommen auch in heimischem Obst & Gemüse vor (z.B. im Holunder, Rotkohl oder auch der schwarzen Johannisbeere).

 

Was sind eure Tipps für den Alltag? Was habt ihr ausgetauscht oder versucht ihr zu vermeiden, wenn es um gesündere Ernährung geht?

 

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10 Comments

  • 3 Jahren ago

    Danke für die Erinnerung an Kokosöl! Ich verwende momentan auch Olivenöl, wollte mir aber schon so lange mal Kokosöl kaufen, da es ja eben viel gesünder sein soll. Wird morgen gleich besorgt ;-)
    Alles Liebe, Carina

    the golden avenue

    • 3 Jahren ago

      Ich habs auch eeeewig vergessen irgendwie – gibt es ja auch leider nicht überall! :)

  • 3 Jahren ago

    Seit ich keinen Kaffee mehr trinke bin ich auch ein Grüntee-Junkie geworden –
    vor allem Matcha ist meiner Meinung nach der perfekte Kaffee-Ersatz :)
    Liebe Grüße
    Kathi

  • 3 Jahren ago

    Eigentlich kannte ich schon fast alle Tipps, jedoch sind solche Posts immer super um einen auch daran zu erinnern
    super Arbeit!

    xoxo

  • 3 Jahren ago

    Das sind wirklich sehr gute Tipps, ich versuch mich schon länger auch in die Richtung hin zu ernähren! Nur grüner Tee geht bei mir nicht^^ Kann dir Amaranth empfehlen ;-)

    • 3 Jahren ago

      Oh, das steht auch schon lang auf meiner Liste – muss ich jetzt probieren, danke! :)

  • 3 Jahren ago

    Vollkorn bevorzuge ich zwar wirklich immer, aber wenn man essen geht, kriegt man es so selten :(
    Das ist wirklich blöd, dass man diese Option nur so selten hat!

  • 3 Jahren ago

    Das mit der Kuhmilch hab ich auch gemerkt und benutze sie fürs Müsli und so. Aber im Kaffee… da schmeckt mir echt gar nix anderes :D

  • 3 Jahren ago

    Ich muss sagen, mir ist das „gesunde Zeugs“ schon in Fleisch und Blut übergegangen :) Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich alles austausche/ausgetauscht habe :D Aber ich genieß im Gegenzug auch gern mal ein paar Brezeln oder ein Stück Kuchen, das gehört mich zur Lebensqualität dazu :)
    Als ich angefangen hab, auf die Pflanzendrinks umzusteigen, fand ich Hafermilch auch grausig, mittlerweile aber super lecker :D Hast du schon mal Soja-Reis-Drink ausprobiert? Den find ich auch super gut (besonders als „Einsteiger“).
    Deine Erfahrungen mit Kokosöl kann ich übrigens gar nicht nachvollziehen :D Ich hasse den Geschmack von Kokos, und hab das Zeug einmal zum Anbraten genutzt… brrr, Mama hat’s essen dürfen :D Kokosöl ist aber super für die Haare! Einfach in die Haarspitzen einreiben und nach ein, zwei Stunden ausspülen :)

    • 3 Jahren ago

      Da geb ich dir total Recht – genießen steht immer noch an erster Stelle, was das Essen betrifft!
      Den Reis-Drink hab ich noch nie probiert, muss ich mal testen. Danke! :)
      ah echt? Ich schmecks eigentlich gar nicht raus :D Aber das mit den Haaren mach ich auch hihi

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