48 Stunden Heimatluft

Irgendetwas hat sich verändert. Ich weiß nicht, wann genau es war und ich weiß nicht wie – vielleicht hat es mit der Zeit zu tun, den derzeitigen Umschwüngen und Veränderungen in meinem Leben oder möglicherweise, werde ich einfach ein kleines bisschen nostalgisch. Ich weiß auch nicht, ob ich es jemals erzählt habe, aber bevor ich nach Wien gezogen bin, war ich nicht der größte Fan vom Ländle – insbesondere meinem Heimatdorf. Ich bin mit jede Menge Platz und weiter Ferne groß geworden, mit einer Fahrradprüfung auf der einzigen Kreuzung im Dorf und einer Volksschule mit genau 4 Klassen und nicht einmal 100 Schülern. Mit Rehen und Kühen vor dem Fenster und einem so klaren Sternenhimmel, dass du vermutlich jedes Sternenbild ohne Probleme entdecken könntest. Als Kind war es das Größte, als junge Erwachsene in der Pubertät dann eher weniger. Irgendwann war nicht nur alles zu weit entfernt, sondern vom Gefühl her auch zu klein – ich wollte nicht mehr das Mädchen vom Dorf sein, dass immer bei der Freundin übernachten muss, weil um 03:00 Uhr morgens niemand gern ins hinterste Eck des Landes fährt (und wieder retour) und ein Taxi dorthin zu dieser Zeit einfach unerschwinglich war. Also ging ich. Ins nächste Bundesland, das selbst gar nicht so viel größer war und wo mir auch irgendwann die Luft zum atmen fehlte und der Horizont zu nah erschien. Also ging ich noch weiter.

48 Stunden Heimatluft

Das war er also, der Beginn vom Dorfmädchen mit Großstadtherz. Heute kann ich euch eines sagen: Auch wenn viele zu Beginn unserer Bekanntschaft verwundert sind, wenn sie erfahren woher ich komme – irgendwann, merkt man mir es einfach an. Man bekommt das Mädchen zwar aus dem Dorf, aber das Dorf nie ganz aus dem Mädchen. Und wenn es eines ist, wonach ich mich inzwischen immer wieder mal sehne und worauf ich mich neben Familie & Freunden am meisten freue, ist es genau das: Mein (inzwischen sehr gewachsenes) 1800-Seelen-Dorf und das Naturschutzgebiet, dass es umgibt. Als Dorfkind zieht es dich aus denselben Gründen in die ferne Welt, aus denen du auch wieder zurückkommst. Dieser viele Platz in diesem winzigen Ort, der von allen Seiten Gemütlichkeit ruft und eine unweigerlich beruhigende Wirkung auf mich hat. Die Kleinheit aller Dinge, die Tatsache, dass du gefragt wirst, wer deine Eltern sind (weil man sie sicher kennt) und diese einzigartige Ausstrahlung an Hoameligkeit. Wien ist Zuhause, aber Vorarlberg.. Vorarlberg ist Heimat.

48 Stunden Heimatluft

Deswegen war es für mich umso interessanter und aufregender, als ich das erste Februarwochenende dank People’s Viennaline* und Laura im Ländle verbringen durfte. Aufregend, weil ich solche Sehnsucht verspürte und interessant, weil People’s Viennaline und der dazugehörige Airport in Altenrhein (CH) genau das ist, was auch meine Heimat Vorarlberg unter anderem so besonders macht: Die Menschen kennen sich (Fluggäste wie auch Mitarbeiter – selbst wenn du das erste Mal mitfliegst, hast du das Gefühl du gehörst hier dazu), alles strahlt eine gewisse Gemütlichkeit aus (allein schon aufgrund der Größe und vor allem auch wegen Laura) und ich kann tatsächlich sagen, dass ich wirklich innerhalb von 3 unglaublichen Stunden in meinen beiden Zimmern in Vorarlberg und Wien war (und das, obwohl die S-Bahn richtig Verspätung und ich kein Glück beim Umsteigen hatte). Laura – das ist übrigens das Flugzeug, das tagtäglich die Strecke zwischen Altenrhein und Wien zurücklegt. Während sie bei meinem Hinflug noch bei ihrem jährlichem Base-Check in England war, konnte ich zum Glück bei meinem Rückflug wieder mit ihr in den Osten Österreichs fliegen und dabei rausfinden, dass sie diesen Namen aus einem ganz bestimmten Grund trägt: Der Eigentümer Markus Kopf, der People’s Viennaline im Jahr 2010 gegründet hat, wollte das erste Flugzeug nach seiner Tochter bennen. Gesagt, getan und jetzt steht es nicht nur auf der Außenwand, sie wurde sogar offiziell darauf getauft. Fun Fact: Es wird übrigens tatsächlich immer auch von Laura und nicht vom Flugzeug gesprochen, egal ob auf den Social Media Kanälen oder am Flughafen in Altenrhein. Ab Ende März fliegt sie dann von Montag bis Freitag viermal täglich nach Wien und zurück – perfekt also für einen Kurztrip von der Großstadt in die Heimat, genau wie ich es an diesem Wochenende machen durfte. Und dabei ist es egal, ob du wie ich einfach die Sehnsucht stillen willst, die beste Freundin überraschen möchtest oder eine Familienfeier ansteht, die du einfach nicht verpassen willst, nur weil du gerade 600 km entfernt von daheim wohnst.

 

Damit ihr euch übrigens vom entzückenden Charme von meiner Heimat & vom Flug mit People’s Viennaline (und natürlich Laura) selbst überzeugen könnt, hab ich meine 48 Stunden Heimatluft gefilmt und daraus ein Follow Me Around gemacht – denn, wie heißt es so schön? Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

*In freundlicher Kooperation mit People’s Viennaline (Advertorial)

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