Moving Monday: Was geht hier eigentlich gerade ab?

denise over the top blog

Ich bin mehr oder weniger gerade wieder zuhause in Wien angekommen und versuche gerade (mehr oder weniger) Herr der chaotischen Lage zu werden. Gefühlt steht die Wohnung vor Dreck, die allseits bekannte und verdammte To Do Liste sitzt mir im Nacken und die Zeit rennt wie immer so schnell von mir davon, als ob es keinen Morgen mehr geben würde. Und das Schlimmste: Irgendetwas juckt mich. Ich komme nicht zur Ruhe – und das obwohl ich gerade aus einem traumhaften Miniurlaub aus Kroatien komme. Die Wahrheit ist: Seit geraumer Zeit fällt es mir schwer mich zu konzentrieren, motivieren und auch bewusst abzuschalten. Keine Sorge, das soll kein Beitrag darüber werden, wie ich durch ein Digital Detox mein Zen wieder ins rechte Licht rücke. Im Gegenteil!

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Auftakt für das Dark Universe: Die Mumie

Die Wände flüstern von alten Zeiten – voller Götter und Aberglauben, mystischer Riten und unbekannten Kulturen, Reichtum und Macht. Von den Geschichten über diejenigen, die durch Erzählungen unsterblich wurden. Die Atmosphäre eines Museums bereitet mir immer wieder auf’s Neue Gänsehaut – jedes Mal bin ich wieder fasziniert und gebannt, von all dem was wir wissen und nicht wissen über das Vergangene. Ich muss jedoch gestehen: Trotz meiner Leidenschaft für die Geschichte dieser und der anderen Welt verbringe ich viel zu wenig Zeit in den Museen in meiner Umgebung. Eine Tatsache, die ich in Zukunft unbedingt ändern möchte.

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Hofer Cocktails – Originales Rezept Caipirinha & Mojito

Ich probiere gerne neue Sachen aus, will mir grundsätzlich immer selbst eine Meinung zu allem bilden und experimentiere vor allem auch mal. Erst vor Kurzem habe ich eine neue kleine Leidenschaft entdeckt, die perfekt zu diesen Eigenschaften passt: Das Mixen und Kreieren von Drinks und Cocktails. Altbekannten Klassikern wie Caipirinha und Mojito, aber auch mal etwas komplett Neues wie den Sherlock. Zumindest im kleinen Rahmen, den eigenen vier Wohnzimmerwänden und der persönlichen Comfort Zone, wo ich und ein paar Auserwählte die einzige Jury darstellen und selbst bei misslungenen Schöpfungen jeder darüber lachend die Devise „Augen zu und durch“ erfüllt. Umso mehr war es mir deswegen eine riesige Freude, als die Einladung von Hofer zum Bloggerevent #hofercocktails* in mein Postfach trudelte. Einen ganzen Abend von einem absoluten Profi lernen? CHECK!

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Meine neue Wohlfühloase – Balkon Makeover mit Leiner

wohlfühloase balkon leiner

„Und hier geht es in den großzügigen Wohnbereich und Sie sehen auch gleich den ur schönen Balkon, der genau die richtige Größe hat, finden Sie nicht auch?“, strahlt mich die Maklerin mit ihrem Siegerlächeln an und lenkt meinen Blick mit einer Handbewegung auf eben jenes Goldstück, das sie gerade weiter anpreist, obwohl ich ihr nur mehr mit einem Ohr zuhöre. Es wäre gelogen, wenn ich ihr nicht Recht geben würde. Die Wohnung ist ein Traum – Vollholzboden, 3 Zimmer, etwa 70 m2, viel Licht und ein quadratischer Balkon, der zum Wohlfühlen einlädt. Ganz der Wohnungsbesichtigungs- und Maklerprofi versuche ich mir meine innerliche Begeisterung jedoch nicht ganz so anmerken zu lassen. Die Dame muss ja nicht wissen, dass ich aktuell in einem dunklen Studentenloch mit Durchgangszimmer und zu wenig Platz wohne und diese vier Wände, die sie mir gerade präsentiert, Balsam für meine Seele sind. „Stimmt, daraus kann man echt was machen“, antworte ich und würde mir über meine neutral-positive Antwort gerade am liebsten selbst auf die Schultern klopfen. Ich widme mich der Küche und weiter geht es mit dem Small Talk.

Wenige Minuten später erkläre ich der Maklerin bereits, wie wichtig das Licht in der Wohnung für mich ist – nicht nur für mein Wohlbefinden, sondern auch für meine Arbeit. Man kann ihr auf meine Aussage hin förmlich ansehen, wie sie plötzlich die Ohren spitzt.

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SUB Sunday – Read & Review #5

royal me lord of shadows

Trotz der schleichenden Kälte, die sich vor den Fenstern in Form von Nebelschwaden zeigt, herrscht eine angenehme Temperatur im Saal. Es spielt klassische Musik, von der ich keine Ahnung habe, ob sie jetzt der Feder von Mozart oder Beethoven oder einem mir unbekannten Künstler entspringt, wovon es im Endeffekt Tausende gibt. Aber ich mag die Musik, sie beruhigt mein rasendes Herz um eine Millisekunde und erlaubt mir, die Situation einzuschätzen. Ich sehe wie sich Paare bilden und Richtung Tanzfläche verschwinden, wie sie eins werden mit dem Takt und komme nicht umhin, mir zu wünschen, jetzt mit ihm eben dieser Menge abzutauchen ohne aufzufallen. Für einen Moment zu vergessen, dass es nicht richtig ist sich der Sehnsucht nach ihm hinzugeben. Hinter mir räuspert sich jemand. Ich drehe mich um und obwohl ich genau weiß, in welches maskierte Gesicht ich blicken werde, welche Augen sich mir zeigen werden, bleibt mein Herz kurz stehen, als ich ihn sehe. Und dann…

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